Julius Streicher: Das Geburtstagskind des Monats

Das Geburtstagskind des Monats (12.02.11)

Autoren: Randulf Johan Hansen und “k0nsl”

Dieser Beitrag wurde datiert vom 2011.12.2

Korrigiert von “Goybbels” am 20.08.14

Julius Streicher, 1883 –  1946 Julius Streicher, 1883 – 1946

 

n dieser Stelle wollen wir heute endlich einmal des Geburtstags eines Mannes gedenken, der wie kein anderer, Hitler vielleicht mal ausgenommen, den Haß des Weltjudentums auf sich gezogen hat, so daß es ihn noch über das Grab hinaus mit Häme und geifernder Verleumdung verfolgt — Julius Streicher.

Selbst in der NS-Hierarchie war Streicher beileibe nicht unumstritten, was in der Hauptsache an der von ihm herausgegebenen Zeitung DER STÜRMER lag, mit der er Aufklärungsarbeit über das Judentum betrieb und das in einer Weise, die besonders gehobene und intellektuelle Kreise abschreckte.

Noch heute gilt DER STÜRMER bei den meisten als eine Art Synonym für Holzhammerpropaganda im NS-Stil. Ein Vorwurf, der in der Tat nicht ganz von der Hand zu weisen ist, doch sollte man auch berücksichtigen, dass Streicher sich in diesem Fall durchaus an artverwandte Vorbilder der Gegenseite orientierte, deren antinationalsozialistische Hetze sich sehr häufig qualitativ nicht wesentlich von der STÜRMER-Propaganda unterschied.

Ja mehr noch, blickt man heute in verschiedene jüdische, linke oder bürgerliche Medien, so wird man den Eindruck nicht los, als ob sie sich bei ihrer Antifa-Propaganda selber an nationalsozialistischen Propagandavorbildern orientieren würden.

Von allen Todesurteilen, die am 1. Oktober 1946 in Nürnberg über deutsche Politiker verhängt wurden, dürfte das Urteil über Streicher das mit Abstand ungerechteste gewesen sein, da Streicher quasi schon ab Anfang 1940 auf Betreiben Görings kaltgestellt wurde und daher an sogenannten “Kriegsverbrechen” nicht beteiligt war. Einfluß auf das Vorgehen gegenüber den Juden hatte er gleichfalls nicht.
Die Kriegszeit verbrachte er in faktischer Verbannung auf dem Pleikershof, unweit von Nürnberg. Den STÜRMER betrieb er in dieser Zeit weiter.

Als man ihn 1946 zum Tode verurteilte, so geschah dies nicht, weil man Streicher ernsthaft für einen “Hauptkriegsverbrecher” hielt, denn das war er nun beileibe nicht, sondern einzig und allein darum, um das jüdische Rachebedürfnis zu befriedigen, das sich durch Streichers Aufklärungsarbeit besonders getroffen sah und nun die Gelegenheit für gekommen hielt, ein Exempel zu statuieren.

Man kann von Julius Streicher halten was man will. Das er ein Mann war, der mit Leidenschaft und Überzeugung kämpfte und der seinen Idealen, trotz gelegentlicher Anfechtung, bis in den Tod die Treue hielt, wird man ihm nicht nehmen können.
Damit dürfte er turmhoch über all den überschlauen Ästheten und Intellektuellen stehen, die in besseren Zeiten den rechten Arm nicht hoch genug recken konnten, um dann später nach dem Krieg alles zu verleugnen, für das sie einst gestanden haben.

Was seinen STÜRMER betrifft, so mögen sich empfindliche Seelen vielleicht an seinem Stil stoßen, aber können sie seine Inhalte auch widerlegen?
Heute, mehr als 65 Jahre nach Kriegsende wagen wir daran zu zweifeln.

Ein in jedem STÜRMER-Exemplar wiederkehrendes Zitat war das Treitschke-Wort: “Die Juden sind unser Unglück”.

Heute, 66 Jahre nach Kriegsende, blicken wir auf den Staat Israel, das Weltjudentum, die Vertreter des Zentralrates der Juden in Deutschland und seinen Anhang in Politik, Kultur und Medien und stellen die Frage:

Sind sie denn unser Glück?Worms, Antisemitische Presse, "Stürmerkasten"

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